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Autor: Philipp Ziolko

Das Nachrüsten von elektrischen Garagentoren

Die häufigste Nachrüstoption für Garagentore ist der Einbau eines elektrischen Garagentorantriebs. Der elektrische Antrieb sorgt für ein leichteres Öffnen und Schließen des Tores. Darüber hinaus bietet er auch eine automatische Abschaltung bei Hindernissen oder eine Notentriegelung bei Stromausfall. Ein manuelles Garagentor kann leicht um einen elektrischen Garagentorantrieb nachgerüstet werden. Worauf Sie achten müssen und, wie Sie am leichtesten Nachrüsten erfahren Sie hier. 

Was ist ein elektrischer Garagentorantrieb? 

Ein elektrischer Garagentorantrieb automatisiert das Schließen und Öffnen des Garagentors. In der Regel handelt es sich um einen Motor, der an der Decke der Garage montiert ist und z.B. über eine Kette oder eine Schiene mit dem Garagentor verbunden ist. Die Steuerung des Antriebs erfolgt über eine Fernbedienung oder einen Wandtaster.

Nachrüsten eines elektrischen Garagentorantriebs

Das Nachrüsten eines Garagentorantriebs ist nicht sehr schwierig, aber es erfordert ein gewisses Maß an technischem Wissen. Es ist wichtig, sorgfältig vorzugehen, um die Sicherheit und die Funktionalität des Garagentors zu gewährleisten.

Wir haben für Sie wichtige Überlegungen zusammengestellt, die Sie prüfen sollten, damit das Nachrüsten sicher und einfach gelingt: 

1. Kompatibilität

Achten Sie beim Kauf des elektrischen Antriebs auf die Kompatibilität mit Ihrem Garagentor. Der Antrieb muss für die Größe und das Gewicht des Garagentors ausgelegt sein. Zusätzlich muss der Antrieb kompatibel mit dem Typ des Garagentors sein. 

2. Stromversorgung 

Der elektrische Antrieb für das Garagentor benötigt ausreichend Strom, sodass die Stromversorgung im Vorfeld geprüft werden sollte. Es wird in den meisten Fällen eine Steckdose oder ein separater Stromkreislauf im Haus benötigt. Die Stromversorgung sollte ausreichend dimensioniert werden können und es sollte sichergestellt werden, dass sie sicher ist, um den Antrieb und alle angeschlossenen Geräte zu betreiben. 

3. Sicherheitsfunktionen

Sie sollten bei der Auswahl des richtigen Antriebs darauf achten, dass er mit verschiedenen Sicherheitsfunktionen ausgestattet ist, wie z.B. automatische Hinderniserkennung oder Notentriegelung. Solche Funktionen sind sehr wichtig, um Verletzungen oder Schäden vorzubeugen. 

4. Wartung 

Damit Sie sich lange an Ihrem elektrischen Garagentor erfreuen können und es zuverlässig funktioniert, sollten Sie den Antrieb in regelmäßigen Abständen warten. Hierbei sollten Sie vor allem die Sicherheitsfunktionen und die Verschleißteile wie Riemen oder Ketten überprüfen.

Sie wollen Ihr Garagentor elektrisch nachrüsten, sind sich jedoch noch nicht sicher welcher Antrieb zu Ihrem Garagentor passt oder brauchen fachmännische Unterstützung beim Einbau des Garagentorantriebs? Wir helfen Ihnen gerne weiter. Starten Sie jetzt Ihr Bauvorhaben mit dem Bauvorhaben-Konfigurator und finden Sie Ihren Profi vor Ort. 

Kindersicheres Zuhause? So geht’s!

Sobald sich Nachwuchs auf den Weg macht, ist der perfekte Zeitpunkt, um sich mit dem Thema Kindersicherheit in den eigenen vier Wänden zu befassen. Oftmals bedeutet Familienzuwachs auch ein Umdenken der persönlichen, bisherigen Maßstäbe an Sicherheit. Je nach den bewohnten Räumlichkeiten ergeben sich für jede Familie andere individuelle Aspekte, die zu berücksichtigen sind. 

Grundsätzlich gibt es unzählige Möglichkeiten und Varianten. Die Herausforderung besteht hier in der Auswahl der für die persönlichen Umstände geeigneten Sicherungsgegenstände entsprechend der jeweils vorhandenen Gefahrenquellen. Häufig wird daher empfohlen, spätestens ab den ersten Fortbewegungen wie Drehen oder Krabbeln sich selbst auf die Augenhöhe des Babys zu begeben. Durch den Perspektivenwechsel können mögliche Gefahrenquellen für Verletzungen wie beispielsweise greifbare Gegenstände, Elektronikartikel, scharfe Kanten, rutschige Flächen, Türen, Schubladen oder auch Fenster besser wahrgenommen werden.

Neben den typischen kleineren und schnell als notwendig ersichtlichen Gegenständen wie Abdeckungen für Steckdosen, Kantenschutz oder Sicherungen für Schränke und Schubladen sind oftmals auch größere Anpassungen notwendig, die auf den ersten Blick nicht sofort erkennbar sind. Gerade im Kleinkind- und Kindesalter kommen schnell weitere Gefahrenquellen hinzu, denn die Mobilität und der Bewegungs- und Erkundungsdrang der Kinder steigt rasend schnell. Besser ist es also, rechtzeitig vorzusorgen und hier Abhilfe zu schaffen.

Sicherheit im Innenbereich

Alleine im Innenbereich können sich durch Treppen, einen Kamin, Fenster und Balkone große Risiken eröffnen. Alleine für Treppen gibt es hier verschiedene Lösungsansätze, die sich auch miteinander kombinieren lassen. So kann beispielsweise der Abstand zwischen dem bestehenden Geländer durch Geländerfüllungen oder Geländerstäbe verkleinert werden. Eine Gefährdung durch offene Treppen kann durch Kinderschutzleisten vermieden werden. Solange Kleinkinder noch nicht eigenständig Treppensteigen können, kann der Antritt und Austritt einer Treppe mit einem Treppenschutzgitter abgesichert werden. Auch für Kamine gibt es ähnliche Sicherheitsgitter, um dem Risiko von Verbrennungen vorzubeugen. 

Während manche Gefahrenquellen sich mit dem Alter der Kinder abmildern, kommen neue hinzu. Größere Kinder werden teilweise bereits mit auf den Dachboden genommen. Um einen Sturz aus dieser Höhe zu vermeiden, können fachgerechte Steiggeländer angebracht werden. Bei Glastüren kann durch den Einbau von Türen mit Einscheiben-Sicherheitsglas einer weiteren Gefahr vorgebeugt werden. Mit dem Kindesalter steigt auch die Handfertigkeit. Schutzmaßnahmen für Fenster in erreichbarer Höhe, Balkontüren und Balkone selbst sind also immer eine Investition wert.

Unabhängig vom Kindesalter ist es ratsam, Rauchwarnmelder anzubringen und regelmäßig auf Funktion zu testen. Inzwischen ist eine Installation von Rauchwarnmeldern in fast allen Bundesländern Deutschlands Pflicht für Bestandsimmobilien. Während der Mieter in der Regel die Wartung übernimmt, ist es Aufgabe des Vermieters, für eine fachgerechte Installation zu sorgen.

Kinder brauchen Sicherheit – auch im Außenbereich

Spätestens wenn es wieder wärmer wird, zieht es nicht nur die Kinder nach draußen. Auch hier sind entsprechende Vorkehrungen zu treffen, um Gefahrenquellen auszuschalten und stressfrei in die gemeinsame Zeit im Außenbereich zu starten. 

Zuerst empfiehlt es sich, sich mit einem geeigneten Abschluss für das Grundstück beziehungsweise den Garten zu befassen. Vom Gartenzaun aus verschiedensten Materialien bis hin zu verschiedenen Arten von Eingangstoren, wie beispielsweise Schiebetore, Flügeltore oder auch elektrische Einfahrtstore, sind hier kaum Grenzen gesetzt. Ist ein Pool oder Gartenteich vorhanden, sollten auch hier unüberwindbare Abgrenzungen bedacht werden, um ein Unfallrisiko zu senken.

Auch bei Garagentoren ist einiges zu beachten. Hier können sich Gefahren durch von außen geführte Seile oder Zwischenräume zwischen den einzelnen Gliedern bei Sektionaltoren ergeben. Heutzutage gibt es viele Varianten, ein Garagentor personen- und kindersicher zu gestalten. Von verpflichteten Ausstattungen wie Fingerklemmschutz, Seiteneingreifschutz und Absturzsicherung bis hin zu optionalen Abschaltmechanismen gibt es hier durchaus lohnende und vor allem sichere Möglichkeiten.

Fazit

Um für mehr Sicherheit im Zuhause zu sorgen, ist es nie zu spät. Denn: Ein Kinderleben ist nicht bezahlbar, die relevanten Schutzmaßnahmen dafür schon. Kleine Sicherungsgegenstände im Innenbereich können Sie problemlos selbst anbringen. Für die Absicherung größerer Gegenstände und Einbauten beraten wir Sie gerne jederzeit und individuell.

Elektrische Rollläden – das Upgrade für Ihr Zuhause

Rollläden sind ein wichtiger Teil unserer Wohnungen und Häuser, denn sie schützen vor Kälte, Hitze und neugierigen Blicken. Gerade in Zeiten der hohen Energiekosten helfen sie auch beim Energiesparen, da Rollläden zur Wärmedämmung beitragen. Sie überlegen, ob Sie Ihr zuhause mit elektronischen Rollläden nachrüsten? Hier erfahren Sie alle wichtigen Tipps und Tricks zum Nachrüsten.

Rollläden sind ein wichtiger Teil unserer Wohnungen und Häuser, denn sie schützen vor Kälte, Hitze und neugierigen Blicken. Gerade in Zeiten der hohen Energiekosten helfen sie auch beim Energiesparen, da Rollläden zur Wärmedämmung beitragen. Elektrische Rollläden bieten dabei viele Vorteile gegenüber manuellen Rollläden, wie einfache Bedienung, Zeitersparnis, Komfort und Smart Home-Integration. Erfahren Sie hier alles, was Sie über das Nachrüsten von elektrischen Rollläden wissen müssen.

Kann ich elektrische Rollläden einfach nachrüsten?

Wenn Sie darüber nachdenken, Ihre manuellen Rollläden nachzurüsten, gibt es einige wichtige Faktoren, auf die Sie achten sollten.

  1. Kompatibilität: Überprüfen Sie, ob Ihre vorhandenen Rollläden für ein elektrisches Upgrade geeignet sind. Es ist wichtig, dass Ihre Rollläden das Gewicht und die Größe des elektrischen Antriebs aushalten können.
  2. Stromversorgung: Überprüfen Sie, ob es eine Stromquelle in der Nähe Ihrer Rollläden gibt. Wenn nicht, müssen Sie eine neue Stromquelle installieren lassen.
  3. Stromverbrauch: Überprüfen Sie den Stromverbrauch Ihres elektrischen Rollladenantriebs und berechnen Sie die jährlichen Stromkosten. In Zeiten der Energiekrise
  4. Installation: Die Installation von elektrischen Rollläden sollte von einem Fachmann durchgeführt werden, um sicherzustellen, dass alles ordnungsgemäß funktioniert und alle Sicherheitsvorschriften eingehalten werden. Finden Sie jetzt mit dem Bauvorhaben-Konfigurator von BAUWIKI Ihren Profi vor Ort.
  5. Kosten: Vergleichen Sie die Kosten für das Nachrüsten mit den Kosten für einen Neukauf. Es kann sich lohnen, neue Rollläden zu kaufen, wenn die Kosten für das Nachrüsten zu hoch sind.
  6. Funktionen: Überprüfen Sie, welche Funktionen Sie wünschen, wie z.B. Fernbedienung, Smart Home-Integration oder automatische Steuerung. Stellen Sie sicher, dass die gewünschten Funktionen mit Ihrem Nachrüst-System kompatibel sind.

Sind elektrische Rollläden überhaupt das richtige für mich?

Weiter sollten Sie die Vor- und Nachteile von elektrischen Rollläden gut im Vorfeld abschätzen. Hier sind einige der wichtigsten Vor- und Nachteile zusammengefasst:

Vorteile elektrischer Rollläden:

  • Einfache Bedienung: Mit einer einfachen Fernbedienung oder einer Smart Home-App können Sie Ihre Rollläden bequem öffnen und schließen.
  • Zeitersparnis: Sie müssen nicht mehr aufstehen und die Rollläden manuell bedienen.
  • Zeitschaltung: Auch in Ihrer Abwesenheit (z.B. im Urlaub) öffen und schließen sich die Rollläden automatisch. So wirkt Ihr Haus bewohnt und unerwünschte Gäste abgeschreckt.
  • Komfort: Sie können die Rollläden auch bequem von Ihrem Bett oder per App von überall in der Welt aus öffnen oder schließen.
  • Erhöhte Sicherheit: Elektrische Rollläden schließen sich automatisch bei Alarm aktiviertem Alarmsystem.

Nachteile elektrischer Rollläden:

  • Hoher Anschaffungspreis: Elektrische Rollläden sind in der Regel teurer als herkömmliche Rollläden.
  • Installation: Die Installation ist komplex und sollte von einem Fachmann durchgeführt werden. Gerne stehen wir Ihnen dabei zur Seite.
  • Stromkosten: Elektrische Rollläden benötigen Strom, was zu höheren Stromrechnungen führen kann.
  • Ausfallrisiko: Wie bei jedem elektrischen Gerät besteht auch bei elektrischen Rollläden ein Risiko eines Ausfalls. In der Regel können Sie dann aber manuell weiter bedienen.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass das Nachrüsten von elektrischen Rollläden eine großartige Möglichkeit ist, Ihr Zuhause bequemer und sicherer zu machen. Es ist jedoch wichtig, auf die oben genannten Faktoren zu achten, um sicherzustellen, dass das Nachrüsten für Sie wirklich die richtige Wahl ist.

Gemeinsam finden wir die für Sie richtige Lösung. Starten Sie jetzt Ihr Bauvorhaben mit dem Bauvorhaben-Konfigurator von BAUWIKI und finden Sie Ihren Profi vor Ort.

Eine Einliegerwohnung im eigenen Haus einrichten

Wird in Ihrem Haus im Laufe des neuen Jahres Platz frei, z.B. weil ein Kind auszieht? Und Sie fragen sich: Was tun mit dem frei gewordenen Platz? Oder Sie planen gerade ein neues Haus? Vielleicht bietet es sich an, einige Zimmer in eine Einliegerwohnung zu verwandeln. Lesen Sie hier alles, was Sie über Einliegerwohnungen und ihren Bau wissen müssen.

Wird in Ihrem Haus im Laufe des neuen Jahres Platz frei, z.B. weil ein Kind auszieht? Und Sie fragen sich: Was tun mit dem frei gewordenen Platz? Oder Sie planen gerade ein neues Haus? Vielleicht bietet es sich an, einige Zimmer in eine Einliegerwohnung zu verwandeln. Was Sie alles über Einliegerwohnungen wissen müssen, welche Vor- und Nachteile diese mit sich bringen und was bei der Planung beachtet werden muss, lesen Sie hier.

Was ist eine Einliegerwohnung?

Ursprünglich kommen die Einliegerwohnungen aus der Landwirtschaft. Hier haben die Landarbeiter (die sogenannten Einlieger) auf den Bauernhöfen, auf denen sie gearbeitet haben, eine Unterkunft zur Verfügung gestellt bekommen. Heute versteht man unter Einliegerwohnung eine zweite, meist kleinere Wohnung im größeren Haupthaus, die separat vermietet werden kann. Ein getrennter Hauseingang, Flur oder ein separates Treppenhaus sind dabei nicht notwendig.

Ein entscheidender Faktor, damit die Einliegerwohnung als solche gilt, ist, dass sie eigenständig nutzbar sein muss. Sie braucht demzufolge ein eigenes Bad mit WC und Dusche, genauso wie eine Küchenzeile und eine eigene, verschließbare Wohnungstür. Die Wohnungstür muss vom Gesetzgeber aus nicht unbedingt abschließbar sein. Wenn Sie die Wohnung jedoch steuerlich geltend machen wollen, ist eine abschließbare Wohnungstür zwingend notwendig.

Wann sollte eine Einliegerwohnung in Betracht gezogen werden?

Eine Einliegerwohnung ist vielseitig nutzbar. Sie kann für Kinder im Teenageralter genutzt werden, um ihnen mehr Freiraum zu geben. Sie kann aber auch im Rahmen eines Mehrgenerationenwohnens von den eigenen Eltern bewohnt werden. Wenn ein AuPair, eine Haushaltshilfe oder eine Pflegekraft im Haus unterstützt, kann diese auch in der Einliegerwohnung untergebracht werden. Die letzte Möglichkeit besteht darin, die Einliegerwohnung an externe Dritte zu vermieten.

Der größte Nutzen einer Einliegerwohnung liegt in ihrer Flexibilität. Aufgrund der vielen verschiedenen Nutzungsmöglichkeiten kann die Einliegerwohnung über viele Jahre von unterschiedlichen Menschen bewohnt werden.

Vor- und Nachteile von Einliegerwohnungen

Einer der größten Vorteile einer Einliegerwohnung sind die möglichen Mieteinnahmen, die so generiert werden können. Die Einnahmen können zum Beispiel zur Tilgung Ihres Baudarlehns verwendet werden. Alternativ können die Mieteinnahmen auch zur Aufbesserung der eigenen Altersvorsorge genutzt werden.

Ein positiver Nebeneffekt der Einrichtung einer Einliegerwohnung ist meist eine Wertsteigerung der Immobilie. Durch die Flexibilität, die eine Einliegerwohnung mit sich bringt, wird der Wert der Immobilie größer.

Der dritte große Vorteil der Einliegerwohnung ist die Bereitstellung von Wohnraum. So kann die verwitwete Schwiegermutter, der Teenager, oder auch das AuPair bequem im Haus mit wohnen, und hat parallel eigenen Freiraum.

Neben den vielen unterschiedlichen Vorteilen, die eine Einliegerwohnung mit sich bringt, gibt es doch auch ein paar Nachteile. Ein zentraler Nachteil, der mit einer Einliegerwohnung entsteht, ist der Wegfall der eigenen Privatsphäre. Denn durch einen eventuellen gemeinsamen Hauseingang läuft man seinem Mieter gegebenenfalls tagtäglich über den Weg. Man muss also bedenken, dass man kaum alleine im Haus sein wird.

Die Mieteinnahmen bilden einen klaren Vorteil einer Einliegerwohnung. Hier muss jedoch beachtet werden, dass diese Einnahmen nicht so hoch sind wie bei einer normalen Wohnung, da eine Einliegerwohnung meistens sowohl von der Größe, als auch von der Ausstattung relativ beschränkt ist.

Den dritten großen Nachteil stellen die höheren Baukosten dar. Eine Einliegerwohnung erhöht den Planungsaufwand, wodurch auch die Baukosten sich erhöhen. Wie hoch die Mehrkosten am Ende ausfallen, ist von Bau zu Bau unterschiedlich. Sie sollten daher früh einen Experten um Rat bitten, der die Mehrkosten abschätzen kann.

Was muss bei der Planung beachtet werden?

Sie sollten bei der Planung auf jeden Fall grob überlegen, wer in die Einliegerwohnung ziehen soll. Ist die Wohnung zum Beispiel für ältere Familienmitglieder geplant, wäre eine Einliegerwohnung im Erdgeschoss vorzuziehen, da so das Treppensteigen für die Mieter entfällt. Zudem sollte das Thema Barrierefreiheit in diesem Fall unbedingt mit in die Planung einbezogen werden.

Beachtet werden muss auch, dass bei einer eventuellen externen Vermietung ein eigener Gas-, Strom- und Wasserzähler benötigt wird. Weiter muss in fast allen Fällen für die Nutzung einer Einliegerwohnung eine eigene Klingel, Briefkasten und Haustür mit einkalkuliert werden.

Sie wollen Ihr Haus um eine Einliegerwohnung erweitern? Dann starten Sie jetzt Ihr Bauvorhaben mit dem Bauvorhaben-Konfigurator von BAUWIKI und finden Sie Ihren Profi vor Ort. 

Dachfenster nachträglich einbauen – worauf muss geachtet werden?

Sie wollen Dachfenster nachträglich einbauen, damit Sie in Ihren ausgebauten Dachräumen eine freundlichere und offenere Atmosphäre schaffen? Wir haben für Sie alle wichtigen Informationen und Tipps für den nachträglichen Einbau der Dachfenster für Sie zusammengestellt.

Sie wollen in Ihren ausgebauten Dachräumen eine hellere, lichtdurchflutete Atmosphäre schaffen, indem Sie Dachfenster einbauen lassen? Großzügig belichtete Dachräume bieten durch ihren ganz eigenen Charme eine hohe Wohnqualität. Dennoch gibt es einige Faktoren, die Sie beachten müssen, wenn Sie Dachfenster nachträglich einbauen lassen. Wir haben die wichtigsten für Sie hier zusammengestellt.

Fläche der Fenster

Bevor es an die baulichen Maßnahmen geht, muss ermittelt werden, wie viele Fenster tatsächlich benötigt werden. Wenn die ausgebaute Fläche unter dem Dach als Wohnraum genutzt werden soll, gibt es in vielen Bundesländern bestimmte Bauordnungen, die verschreiben, dass eine bestimmte Mindest-Lichtfläche gegeben sein muss. In vielen Bundesländern gilt die 8%-Regel, welche besagt, dass die Summer der Fensterflächen mindestens 8% der Raumgrundfläche betragen muss.

Wenn Sie nachträglich eine größere Anzahl an Dachfenstern einbauen, kann es sich zudem um eine „nicht geringe bauliche Veränderung“ am Gebäude handeln kann. Diese Veränderungen sind in manchen Orten genehmigungspflichtig. Eine ausführliche Recherche über alle baurechtlichen Vorprüfungen sollten Sie daher in jedem Fall vor Baubeginn einplanen.

Größe und Eignung der Fenster

Um den Einbau der Fenster zu erleichtern, sollten die Fenster nicht breiter als die Sparrenbreite des Daches sein. Die Sparrenbreite liegt bei den meisten Häusern zwischen 75cm und 85 cm. Prüfen Sie im speziellen Fall jedoch immer noch einmal nach, bevor Sie die Entscheidung treffen, welche Dachfenster verwendet werden.

Zusätzlich zur Sparrenbreite sollte auch die Eignung des Dachs geprüft werden. Hierbei sollten Sie darauf achten, dass eine ausreichende Dachneigung vorhanden ist. Außerdem sollte der U-Wert der Dachfenster passend zum Gesamtwärmeschutzkonzept des Hauses gewählt werden.

Optimaler Lichteinfall

Es gibt verschiedene Aspekte, die beachtet werden müssen, um den optimalen Lichteinfall im Dachgeschoss zu schaffen. Am besten ordnen Sie die Fenster in verschiedene Himmelsrichtungen an, um eine gute Lichtverteilung im Raum zu gewährleisten. Idealerweise bauen Sie Dachfenster nach Osten und Westen ein. So dringt über den gesamten Tag genug Licht durch die Fenster, ohne dass die direkte Sonneneinstrahlung über Mittag (Süden) eine übermäßige Aufheizung der Räume schafft.

Für noch mehr Helligkeit im Raum auch im Winter sorgen tiefsitzende Fenster oder Festverglasungen, die unter dem Fenster installiert werden, da durch diese auch viel Licht bei niedrig stehender Sonne in die Räume gelangen kann. Um einen sehr großzügigen und freundlichen Raum zu schaffen, können mehrere Fenster nebeneinander kombiniert werden.

Tipp: Je höher die Dachneigung ist, umso geringer kann die Fensterhöhe ausfallen.

Mögliche Förderungen

Im Rahmen der Bundesförderung für effiziente Gebäude vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) können Sie eine Förderung von mindestens 15 Prozent der förderfähigen Kosten von maximal 60.000€ erhalten. Wenn der Fensteraustausch durch einen individuellen Sanierungsfahrplan im Vorfeld empfohlen wurde, können Sie weitere 5 Prozent Förderung erhalten.

Haben Sie weitere Fragen? Dann kommen Sie gerne zu einer persönlichen Beratung in einem BauWiki-Fachbetrieb in Ihrer Nähe vorbei. Planen Sie Ihr Projekt im Bauvorhaben-Konfigurator und wir finden Ihren regionalen Fachbetrieb für die Umsetzung.

Sicheres Zuhause trotz Urlaub

Wenn Sie über die Weihnachtszeit Ihre Familie besuchen, steht Ihr Zuhause leer und ist somit ein leichtes Ziel für Einbrecher. Tipps und Tricks, wie Sie Ihr Zuhause vor einem Einbruch schützen können, lesen Sie hier.

Über die Weihnachtszeit fahren viele in die Heimat, um dort Weihnachten gemeinsam mit der Familie zu feiern. Dies bedeutet aber auch, dass das eigene Zuhause über diese Zeit leer steht. Es ist kein Geheimnis: Ein leerstehendes Haus lockt Einbrecher an. Die Urlaubszeit ist deshalb meist die Einbruchszeit. Wir haben wichtige Tipps zusammengestellt, mit denen Sie Ihr Zuhause vor Einbrechern schützen können und es so zu keiner bösen Überraschung nach den Feiertagen kommt.

Aktive Beleuchtung trotz Abwesenheit

Eine aktive Beleuchtung Ihres Zuhauses kann dazu beitragen, dass Einbrecher nicht erkennen, dass Sie im Urlaub sind. Mithilfe einer Zeitschaltuhr können Sie dafür sorgen, dass die Innenbeleuchtung in den eigenen vier Wänden zu bestimmten Zeiten an- und ausgeschaltet wird. Eine Schaltzeituhr kann auch für Ihre Rollladen genutzt werden, sodass diese sich wie gewohnt öffnen und schließen.

Mithilfe eines Smart Home Systems lässt sich die Beleuchtung, aber auch das Radio, die Musikanlage oder der Fernseher von überall steuern. So können Sie die Illusion erzeugen, dass trotz Ihrer Abwesenheit jemand in Ihrem Zuhause anwesend ist. Wenn Sie Ihr Zuhause in ein Smart Home umwandeln wollen, können Sie über den Bauvorhaben-Konfigurator einen Fachbetrieb in Ihrer Nähe finden.

Zusätzlich können Sie rund um Ihr Haus Bewegungsmelder für die Außenbeleuchtung anbringen. Das schreckt potenzielle Einbrecher weiter ab. Wer noch sicherer gehen möchte, kann eine Überwachungskamera anbringen. Hier ist ganz wichtig zu beachten, dass diese nur das eigene Grundstück filmen darf.

Angriffspunkte minimieren

Für Einbrecher ist der einfachste Weg ins Haus zu kommen über die Fenster und Türen im Erdgeschoss. Umso wichtiger ist es, diese Einstiegsmöglichkeiten doppelt zu versperren. Auch die Fenster und Türen im Obergeschoss sollten nicht vergessen werden. Achten Sie zudem darauf, dass Kletterhilfen wie Leitern oder große Mülltonnen nicht direkt zugänglich am Haus stehen.

Wenn Sie einen Notfallschlüssel im Garten oder auf dem Balkon versteckt haben, sollten Sie diesen unbedingt vor dem Urlaub aus seinem Versteck hervorholen und lieber bei einer Vertrauensperson deponieren. Gerade im Fall, dass Sie länger unterwegs sind, macht es Sinn einen Reserveschlüssel zusammen mit einer Nummer für den Notfall an eine enge Vertrauensperson zu geben, damit diese in regelmäßigen Abständen nach dem Rechten schauen kann. So kann Ihre Vertrauensperson die Täuschung schaffen, dass in dem Haus dennoch Leben ist.

„Unaufgeräumtes“ Zuhause hinterlassen

Ein weiter wichtiger Tipp, der eine abschreckende Wirkung haben kann, ist ein unaufgeräumtes Zuhause zu hinterlassen. Hierbei muss kein vollkommendes Chaos herrschen. Es soll lediglich die Illusion geschaffen werden, dass der Innenbereich grade erst verlassen wurde. Dafür helfen zum Beispiel ein leicht vom Tisch weg gedrehter Stuhl, ein Paar Schuhe, das willkürlich im Raum steht oder auch Kleidungsstücke über der Stuhllehne. Auch Jalousien oder Vorhänge, die unordentlich vorgezogen sind, helfen dabei, dass es so wirkt, als sei das Haus trotz Ihrer Abwesenheit bewohnt.

Richtige Türen und Fenster

Sehr wichtig ist es die Türen und Fenster Ihres Zuhauses nicht ungesichert zurückzulassen, wenn Sie in den Urlaub fahren. Es hilft in den meisten Fällen bereits ein einfaches Fensterschloss oder eine Kette an die Haustür anzubringen, da so das Aushebeln erschwert wird und damit auffälliger ist.

Wenn Sie neue Türen oder Fenster einbauen lassen, sollten Sie unbedingt darauf achten, dass diese entsprechende Einbruchshemmungen integriert haben. Hier sind zum Beispiel Prüfungen nach DIN V EN 1627-30 und DIN EN 1627-30 sowie die Widerstandsklasse entscheidend.

Wenn Sie Ihr Zuhause vor Einbrechern in der Weihnachtszeit oder auch für die Urlaubszeiten im restlichen Jahr schützen wollen, planen Sie Ihr Projekt im Bauvorhaben-Konfigurator und wir ermitteln Ihren Fachhändler vor Ort, der Sie berät.

Drohende Energiekrise: Wie Sie Energiekosten sparen können

Die Energiekosten steigen, wodurch ganz klar der Kurs auf Sparen gesetzt wird. Wir haben Ihnen eine Reihe ein Tipps und Tricks zusammengestellt, mit denen Sie im Alltag einfach Energie sparen können und so Ihre Kosten senken.

Nach Berechnungen des statistischen Bundesamts stiegen die Kosten für Energieprodukte von August 2021 bis August 2022 um 35,6%. Selten zuvor musste so sehr auf das Sparen von Energie geachtet werden, wie aktuell. Daher haben wir für Sie hilfreiche Tipps zusammengestellt, wie Sie im Alltag Energie sparen können, um den erhöhten Kosten ein Stück weit zu entkommen.

Wasser und Lebensmittel richtig kochen

Wie oft nutzen Sie Ihren Wasserkocher am Tag? Und wie oft verbrauchen Sie das komplette aufgekochte Wasser? Oft kochen wir mehr Wasser auf, als wir eigentlich benötigen und verbrauchen so mehr Energie als eigentlich notwendig.

Wichtig ist, dass Sie, wenn Sie Ihren Wasserkocher statt den Elektroherd nutzen, sie auf jeden Fall schon einmal Energie sparen. Jedoch kann zusätzlich Energie gespart werden, wenn Sie wirklich nur die Menge an Wasser zum Kochen bringen, die Sie benötigen. Unser Tipp: Nutzen Sie Ihre Teetasse und füllen Sie in diese zuerst aus dem Wasserhahn das benötigte kalte Wasser ein und geben Sie dann die richtige Menge in den Wasserkocher.

Auch beim Kochen von Nudeln und Reis können Sie viel Energie sparen, wenn Sie das Prinzip des sogenannten „passiven Kochens“ berücksichtigen: Hierbei kochen Sie das Wasser für Nudeln oder Reis einmal auf (mit Deckel kocht Wasser schneller!) und geben die Nahrungsmittel hinein. Anschließend drehen Sie direkt den Herd ab (wahlweise können Sie auch 1 – 2 Minuten weiterkochen lassen) und geben den Deckel auf den Topf. Durch die Restwärme der Kochplatte werden Nudeln oder Reis dennoch in der gewohnten Kochzeit gar bzw. brauchen nur wenige Minuten länger.

Stromsparend Wäsche waschen

Dank neuer Technologien und moderner Waschmittel, müssen Sie Ihre normal verschmutzte Wäsche lediglich bei 40 Grad waschen, sodass diese vollständig sauber wird. Je niedriger die Temperatur des Waschgangs ist, desto weniger Energie verbraucht Ihre Waschmaschine, da drei Viertel der Energie für das Erhitzen des Wassers benötigt wird.

Weiter sollten Sie immer darauf achten, dass Sie möglichst volle Waschmaschinenladungen waschen, und die Waschmaschine nicht für ein oder zwei Kleidungsstücke anmachen. Das spart nicht nur Kosten, sondern ist auch umweltfreundlicher.

Zusätzlich benötigen Sie auch keine Vorwäsche mehr, da diese aufgrund der starken Leistung der Waschmaschinen überflüssig geworden ist.

Wenn die Wäsche dann frisch gewaschen ist, gibt es immer noch ein starkes Potenzial Energie zu sparen. Anstatt die Wäsche im Trockner zu trocken, können Sie die Kleidungsstücke auch einfach im Garten, auf dem Balkon, im Haus oder im Waschkeller aufhängen und an der Luft ohne Kosten trocken lassen. Dies dauert vor allem im Winter länger, sorgt jedoch dafür, dass Sie stark Energiekosten sparen können und sogar das Raumklima verbessern.

Ihr Zuhause richtig beleuchten

Ein großes Potenzial um Energie zu sparen, liegt in der Beleuchtung Ihres Zuhauses. Achten Sie darauf, dass keine Räume unnötig beleuchtet werden. Im besten Fall machen Sie immer sofort das Licht aus, wenn Sie einen Raum verlassen. Zudem sollten Sie darauf achten, dass wirklich nur die Räume beleuchtet sind, in denen Sie sich befinden. Denn solange eine Lampe an ist, läuft der Stromzähler mit.

Unser Tipp: überlegen Sie, ob in bestimmten Bereichen Ihres Zuhauses Bewegungsmelder für die Beleuchtung Sinn ergeben.

Darüber hinaus sollten Sie – wo möglich – auf LED-Lampen umrüsten, um den Energieverbrauch auch bei der aktiven Nutzung der Lampen zu senken.

Aufbau eines Smart Home

Menschen können vergessen das Licht anzulassen oder die Heizung runter zu drehen. Damit das nicht passiert, unterstützt ein Smart Home garantiert beim Energiesparen. Durch das Smart Home System können Sie von verschiedenen Standorten aus Ihren Energieverbrauch steuern, und somit noch mehr Energie sparen. Wenn Sie zum Beispiel ungern in ein komplett dunkles Haus gehen, können Sie bequem das Licht anmachen, kurz bevor Sie das Haus betreten, ohne es über Stunden, während Sie unterwegs sind, anzulassen.

Wollen Sie auch das volle Potenzial eines Smart Home nutzen und somit trotz der kalten und dunklen Wintermonate Energie sparen, dann lassen Sie sich von einem unserer Smart Home Partner beraten.

Wenn Sie weitere bauliche Maßnahmen in Bezug auf Türen oder Fenster vornehmen wollen, um auch Ihre Heizkosten zu senken, besuchen Sie gerne einen BauWiki Fachhändler in Ihrer Nähe. Wir beraten Sie gerne!

Elektrische Rollladen – warum sich eine Nachrüstung immer lohnt

Die steigenden Heiz- und Energiekosten machen vielen Hausbesitzern Sorgen. Können neue Rollladen beim Energiesparen helfen? Auch die Investition in ein Bestandsgebäude kann in Zeiten wie diesen durchaus lohnend sein. In diesem Artikel erfahren Sie, für wen sich eine Nachrüstung lohnt, welche Varianten von Rollladen es gibt und welche Kosten auf Sie zukommen könnten.

Die steigenden Heiz- und Energiekosten machen vielen Hausbesitzern Sorgen. Können neue Rollläden beim Energiesparen helfen? Auch die Investition in ein Bestandsgebäude kann in Zeiten wie diesen durchaus lohnend sein. In diesem Artikel erfahren Sie, für wen sich eine Nachrüstung lohnt, welche Varianten von Rollläden es gibt und welche Kosten auf Sie zukommen könnten.

Heizkostenersparnis durch elektrische Rollladen

Selbst wenn ein Haus bereits Rollläden hat, entsprechen die zum Bauzeitpunkt verwendeten Materialien und Komponenten gerade bei älteren Häusern oft nicht mehr den aktuellen Standards. So ist die Funktion von Rollladenkästen in Bezug auf Wärme- und Schalldämmung in vielen Fällen nicht mehr zeitgemäß und kann sogar zum Kostentreiber werden.

Wie profitieren Sie von einer Nachrüstung?

Neben grundsätzlichen Funktionen von Rollladen wie Sicht-, Sonnen- und Wärmeschutz ist besonders der optimierte Heizeffekt bei geschlossenen Rollläden attraktiv: Zwischen Fenster und Rolladen bildet sich eine isolierende und gleichzeitig dämmende Luftschicht. Durch eine verringerte Wärmeabstrahlung der Fenster im Winter und ein weniger starkes Aufheizen der Räume im Sommer können Sie sowohl eine Einsparung an Heizkosten erwirken als auch die Energie-Effizienz und gleichzeitig den Wert Ihres Gebäudes steigern. Mit passenden Lüftungselementen kann zusätzlich das Raumklima optimiert werden.

Entscheiden Sie sich darüber hinaus für den Einsatz elektrischer Rollladen, wird das Wohnen schnell noch deutlich komfortabler. Sparen Sie sich die Kraft für das Kurbeln oder Gurtabwickeln und genießen Sie stattdessen die neuen Möglichkeiten durch eine zusätzliche Bedienung per Funksteuerung, Zeitautomatik, Sonnenwächter oder Smart Home Technologie. Anhand von Sonnenstand, Wetterlage, Tages- und Uhrzeit können Sie so ein automatisches Herauf- und Herunterfahren der Rollladen einstellen oder auch jederzeit einzelne oder alle Rollladen gleichzeitig per Fingertip aktivieren.

Da Rollladen im geschlossenen Zustand den Motor abschalten, ist ein Hochschieben gegen diesen Widerstand kaum noch möglich und fördert damit zugleich die Einbruchsicherheit.

Angst vor einem eventuellen Stromausfall müssen Sie nicht haben: Hier können Sie beispielsweise durch eine Akkupufferung oder eine Notkurbel vorbauen.

Zwischen welchen Varianten können Sie wählen?

Grundsätzlich unterscheidet man zwischen Aufsatz- und Vorbaurollladen. Durch die direkte Anbringung von Aufsatzrollläden auf dem Fenster ist eine vereinfachte Montage möglich, die zeit- und kostengünstiger ist. Für Reparaturen ist im Nachgang lediglich ein Abnehmen der inneren Abdeckung notwendig. Zusätzlich verschwindet der Rollokasten optisch im Sturz des Gebäudes und sorgt so für ein dezentes Erscheinungsbild. Ein Einbau ist sowohl bei Neubauten als auch bei Sanierungen und Renovierungen möglich.

Ein Vorbaurollladen hingegen bleibt auch nach dem Einbau durch die Befestigung an der Außenfassade über dem Fenster sichtbar. Das kann als visuelles Highlight dienen. Es erfolgt weder ein Öffnen noch eine Beschädigungen der Fassade, wodurch Vorbaurollläden jederzeit nachträglich und unkompliziert eingebaut werden können. Bei der Auswahl des Rollladenpanzers können Sie zwischen hochwertigem, aber durchaus kostenintensivem Edelstahl, hochwertigem Aluminium oder der preisgünstigeren Alternative Kunststoff wählen.

Wann sollten Sie die Nachrüstung angehen?

Im Gegensatz zum Tausch einer Heizanlage, der vor Einbruch der kälteren Jahreszeit umgesetzt sein muss, besteht beim Nachrüsten elektrischer Rollladen nicht zwingend eine Abhängigkeit von der Außentemperatur. Sofern die Nachrüstung nicht in Kombination mit einem Fenstertausch durchgeführt wird, ist sie im Rahmen einer Sanierung oder Renovierung jederzeit umsetzbar. Sinn macht die Installation aber natürlich vor Wintereinbruch, um von den geringeren Heizkosten zu profitieren.

Was kostet die Nachrüstung von Rollladen?

Grundsätzlich ist die Auswahl des geeigneten Rollladen-Typs von einigen Faktoren abhängig wie beispielsweise Größe, Gewicht, geplanter Ausstattung und Material des Rollladens, der Art des Fensters, der Fassadenarchitektur, des Antriebs oder der Steuerung sowie eventuellen Sonderausstattungen oder zusätzlichen Bedienelementen. In den meisten Fällen kommen dabei Kosten von mindestens 500 EUR pro Rollladen plus Einbaukosten zustande.

Durch die staatliche Förderung im Rahmen der Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) wird die Investition doppelt lohnenswert. Seit dem 15.08.2022 wird „sommerlicher Wärmeschutz“ sowie Maßnahmen der Gebäudeautomation wie Smart Home mit 15% der Investitionssumme, also Aufwände für Material, Montage und Installation, ab einem Mindestinvestitionsvolumen von 2.000 EUR gefördert.

Sie möchten Ihre Rollläden tauschen? Bei der Auswahl des passenden Fensterschutzes ist es immer sinnvoll, vorab den Rat eines Fachbetriebs einzuholen, der die Einbausituation sowie die Förderbarkeit des Projektes abschätzen kann. Hier können Sie sich im Bauvorhaben-Konfigurator ihr Fenster zusammenstellen!

Quietschende Türen: Das hilft wirklich

Es ist nur ein kleines Geräusch, das aber gewaltig auf die Nerven gehen kann: Wenn Türen beim Öffnen oder Schließen ständig quietschen, ist das für Bewohner enorm unangenehm. Wir zeigen, wie Sie Abhilfe schaffen können.

IIIIeeeeekkkk oder äääääääächz – gerade ältere Türen fangen oft ganz plötzlich an beim Öffnen und Schließen zu quietschen. Doch ist das eigentlich ein Zeichen, dass es eine neue Türe braucht? Oder ist es einfach nur nervig, aber harmlos? Und welche Hausmittel gibt es, um Abhilfe zu schaffen? Das erfahren Sie in diesem Artikel.

Wieso quietscht eine Türe überhaupt?

In den meisten Fällen liegt das Quietschen an den Türbändern, also den Scharnieren, die Türblatt und Rahmen miteinander verbinden. Im Lauf der Zeit sammelt sich Schmutz in den Scharnieren oder bei Außentüren kann es sich auch um Rost handeln. Gleichzeitig ist das Schmiermittel, der ein flüssiges Öffnen und Schließen garantieren soll, eingetrocknet oder aufgebraucht. So reibt Metall auf Metall und bei jeder Bewegung der Tür entsteht ein unangenehmes Geräusch.

Wenn die Tür zusätzlich klemmt, könnte das Geräusch durch ein nicht mehr richtig im Rahmen bzw. der Zarge sitzendes Türblatt entstanden sein. Wenn Sie eine Tür selbst neu lackiert haben, könnte auch eine zu dicke Lackschicht unangenehm reibende und quietschende Geräusche verursachen.

Schnelle Abhilfe bei quietschenden Türen

Kommt das Geräusch aus den Türbändern, können Sie dieses schnell beheben:

  1. Heben Sie die Türe aus den Angeln.
  2. Befreien Sie das Gewinde von Schmutz und vertrocknetem Schmiermittel. Am besten saugen Sie den groben Schmutz zuerst mit einem Staubsauger auf und wischen dann die klebrigen Rückstände mit einem sauberen Tuch ab.
  3. Falls Rost am Gewinde zu sehen ist, tragen Sie jetzt einen Rostlöser auf.
  4. Ölen Sie jetzt die Scharniere mit einem speziellen Öl, z.B. einem Scharnieröl oder einem Multifunktionsöl. Wenn das nicht zur Hand ist, tut es auch Fahrradöl oder Nähmaschinenöl, da diese ebenfalls nicht so schnell eintrocknen. Vorsicht vor Hausmitteln – mehr dazu unten.
  5. Nun können Sie das Türblatt wieder einhängen.

Ihre Türe lässt sich nicht aushängen? Dann ist ein spezielles Kriechöl, was von außen aufgesprüht wird, das Mittel der Wahl. Entfernen Sie in diesem Fall allerdings auch den Schmutz, den sie mit einem weichen Tuch erreichen können.

Wenn das Quietschen durch eine nicht richtig in der Zarge sitzende Tür verursacht wird, kann es helfen, die Türbänder mit einem Schraubenzieher neu einzustellen oder zu dick aufgetragenen Lack leicht abzuschleifen.

Funktionieren Hausmittel bei quietschenden Türen?

Kein geeignetes Schmierprodukt im Haus? Fünf Hausmittel werden immer wieder genannt, um eine quietschende Tür „ruhigzustellen“: Das sind Öl, Haarspray, Butter, Vaseline und Wachs. Doch diese Hausmittel lösen das Problem allenfalls kurzfristig! Denn Haarspray und Öl sind einfach zu flüssig, Vaseline und Wachs dagegen zu fest: Eine Tür, die sich regelmäßig bewegt, braucht ein viskoses, gut haftendes Schmiermittel. Butter hingegen sorgt allenfalls für einen unangenehmen Geruch im Haus.

Also: Finger weg von Hausmitteln! Das Investment in ein passendes Schmiermittel beträgt nur ein paar Euro, aber es lohnt sich. Denn Sie können und sollen das Produkt nicht nur im Notfall verwenden…

Wie oft sollte ich meine Türen schmieren?

Damit es gar nicht erst zum Quietschen kommt, sollten Sie all Ihre Türen einmal jährlich reinigen und schmieren. So entstehen unangenehme Geräusche erst gar nicht und die Tür bleibt langfristig funktionsfähig. Das Vorgehen ist dasselbe wie oben beschrieben: Türe aushängen, reinigen und schmieren.

Ihre Türe quietscht trotz Pflege immer noch oder klemmt sogar? Dann ist es vielleicht Zeit für ein neues Modell! Finden Sie jetzt mit dem Bauvorhaben-Konfigurator Ihr neues Modell und lernen Sie Ihren Profi vor Ort kennen.

6 Tipps für mehr Ordnung im Flur

Eingangsbereich und Flur sind die Visitenkarte eines Zuhauses. Ein ansprechender Eingangsbereich sorgt für ein gutes Wohnklima und einen guten ersten Eindruck. Wir haben für Sie einige Tipps und Tricks zusammengestellt, mit denen Ihr Flur mit wenig Aufwand einladend und aufgeräumt erscheint.

Flur-Tipp 1: Feste Plätze

Um einen ordentlichen Flur zu schaffen, ohne lange Aufräum- und Verstauzeiten zu haben, sollten Sie ein festes Ordnungssystem etablieren. Ein fester Platz für jeden einzelnen Gegenstand bedeutet nicht nur mehr Ordnung, sondern hilft Ihnen auch die Sachen im Fall der Fälle schnell zu finden. Hier gilt ein ganz intuitiver Ansatz – Schuhe zu Schuhen, Jacken zu Jacken und so weiter. Es mag einfach wirken, macht aber in Sachen Ordnung einen großen Unterschied.

Flur-Tipp 2: Flur nach Saison ausrichten

Neben unserer Lieblings-Winterjacke haben wir auch unsere Sommerjacke, mehrere Übergangsjacken, vielleicht noch einen Mantel und vieles mehr. Gerade überladene Garderoben sorgen für einen unordentlichen ersten Eindruck. Um Ordnung zu schaffen, empfiehlt es sich, Kleidungsstücke und Schuhe nach Saison zu sortieren: Im Sommer lagert dann die Winterkleidung im Keller oder auf dem Dachboden, sodass nur die gerade benötigten Kleidungsstücke im Flur hängen. Das selbe gilt natürlich auch für Sommersachen im Winter. So garantieren Sie, dass die Garderobe nicht überladen wirkt und Unordnung gar nicht entstehen kann.

Übrigens sorgen auch geschlossene Schränke, in denen die Sachen lagern, gleich für einen ordentlicheren Eindruck.

Flur-Tipp 3: Helle und freundliche Atmosphäre

Das größte Problem an Eingangsbereichen besteht darin, dass diese oftmals wie lange dunkle Tunnel wirken. Umso wichtiger ist es hier eine helle und freundliche Atmosphäre zu schaffen, die in Ihr Zuhause einlädt. Da kann die richtige Wandfarbe bereits helfen: weiß, creme und beige schaffen eine helle und einladende Atmosphäre. Verzichten Sie im Flur also lieber auf farbige Wände!

Darüber hinaus sind Lampen im Flur unabdingbar, vor allem Wandleuchten oder Deckenfluter. Diese schaffen ein helles und angenehmes Licht zum Wohlfühlen. Auch sehr hilfreich für eine helle Atmosphäre sind praktisches Spots an der Decke, da diese den gesamten Bereich ausleuchten. Wenn Sie auf zu viel künstliches Licht verzichten wollen und lieber natürliches Tageslicht hereinlassen, eigenen sich auch Haustüren mit Glaselementen oder einem Seitenteil und / oder Oberlicht aus Glas.

Unsicher, welche Haustüre zu Ihrem Flur passt? Planen SIe Ihre Haustür im Bauvorhaben-Konfigurator und wir finden den Fachbetrieb, der Sie beraten kann.

Flur-Tipp 4: Die Kraft des Spiegels nutzen

Ein kleiner Flur kann schnell vollgestopft und unordentlich wirken. Um den Flur optisch größer und damit ordentlicher zu machen, können Spiegel helfen. Durch eine perfekte Platzierung reflektiert Licht im Spiegel und der Raum wird noch heller. Bei der Platzierung des Spiegels ist wichtig zu beachten, dass dieser nicht direkt gegenüber der Eingangstür hängen sollte: Denn durch den Spiegel werden unsere Blicke geleitet. Fällt der Blick direkt wieder auf den Ausgang, fühlen wir uns nicht angekommen im Zuhause.

Flur-Tipp 5: Stauraum schaffen

Flure sollen vor allem funktional sein. Wir kommen an, gehen aus dem Haus, empfangen Gäste und wollen Sachen verstauen, die wir beim Verlassen des Hauses brauchen. Aufgrund der geringen Fläche muss der Platz also sinnvoll genutzt werden. Sie können zum Beispiel mehr Stauraum durch platzsparende und multifunktionale Möbel schaffen. Hier eigenen sich vor allem Einbauschränke mit Schiebetüren, Garderobenhaken an den Wänden oder kleine Sitzbänke zum Aufklappen.

Bei der Auswahl des Platzes für die Garderobe sollten Sie darauf achten, dass Sie diese nicht direkt gegenüber des Einganges platzieren: Sonst fällt der Blick direkt beim Betreten des Hauses auf eine eher unordentliche Fläche. Vor allem der Raum unter Treppen im Flur eignet sich hervorragend als dezenter Stauraum, der kaum auffällt.

Auch eine Sitzmöglichkeit kann den Flur aufwerten: Durch eine Bank oder einen Stuhl erhalten wir unterbewusst das Signal zum Innehalten – auch wenn es nur ist, um sich die Straßenschuhe anzuziehen.

Flur-Tipp 6: Schuhe verstecken

Schuhe sind das richtige Stichwort: Herumliegende Schuhe können einen Flur schnell unordentlich wirken lassen. Ein Schuhregal ist daher ein Muss für einen ordentlichen Eingangsbereich! Um der Verbreitung vom Dreck vorzubeugen, empfiehlt es sich eine Fußmatte in den Flur zu legen. Diese ist nicht nur praktisch, sondern verleiht dem Flur eine persönliche Note.

Fazit: Mehr Ordnung im Eingangsbereich

Alles in allem sollten Sie darauf achten, Ihren Flur einladend und offen zu gestalten. Über allem steht: Weniger ist mehr!

Gerade wenn Sie nur wenig Platz haben, versuchen Sie auf nur zwei bis drei farbliche Akzente zu setzen und lassen sie mit Mut bewusst Flächen und Bereiche leer. Platzieren Sie Kleinteile in geschlossenen Regalen und Schränken. Durch viel Licht und Farbe als Akzent (z.B. einer Fußmatte) können Sie eine tolle Atmosphäre kreieren und ein festes Ordnungssystem etablieren.

Auch die Haustüre kann viel zur Atmosphäre eines Flurs beitragen. Schauen Sie gerne in unserem virtuellen Haustür-Showroom vorbei oder planen Sie Ihre Tür in unserem Bauvorhaben-Konfigurator​​​​​​​. Wir freuen uns auf Sie!